Sonderanfertigung: Doppellappen-Aufraumaschine Typ 218-Z (Zwillinganlage)

Doppellappen-Aufraumaschine für gleichzeitiges Bearbeiten der beiden Lappenenden von Endlosschleifbändern. Die Aufraumaschine des Typs Zwillingsanlage 218-Z ist speziell für Breitbänder und Segmentbänder konzipiert. Es können sowohl Folienverbindungen wie auch Überlappverbindungen hergestellt werden.

Das Einlegen des Materials erfolgt bei stillstehendem Tisch und das Material läuft flach (waagerecht) durch die Bearbeitungsmaschine.

  • Für Breitbänder und Segmentbänder.
  • Abstand der beiden Lappenenden 800 … 3600 mm (im rechten Winkel gemessen).
  • Beide Lappenenden können gleichzeitig bearbeitet werden.
  • Anzahl Schleifaggregate und Leimaggregate nach Wunsch
    (einfach zu verstellen).
  • Mit oder ohne Folienanleger und Trockenstrecke.
  • Einlegen des Materials erfolgt bei stillstehendem Tisch.
  • Kornseite nach Wahl oben oder unten (je nach Verbindung).
  • Bandstützen im Zwischenraum.
  • Freier Zugang zur Einlegestation (von drei Seiten offen).
  • Linke Maschine feststehend, rechte Maschine quer verschiebbar (je nach Bandlänge).
  • Verschiebung der rechten Maschine durch handgesteuerten Elektromotor.
  • Zwei Verstellbereiche (Abstand der beiden Bearbeitungsstationen):
    800 … 1600 mm oder 800 … 3600 mm.
  • Oberseite völlig frei sichtbar.
  • Die Standardlänge der Einlegestation beträgt 3000 mm.
  • Band auflegen, Fussschalter betätigen und das Band wird automatisch durch ein Vakuum gehalten und danach in die Bearbeitungsstrecke geführt.

Aggregat Typ D/DU

  • Zum Abnehmen der Körnung durch eine Diamanttopfscheibe. Die Aggregate arbeiten von oben (Typ D) oder von unten (Typ DU).
    Das Diamantaggregat wird oft für eine Überlappverbindung oder bei der Herstellung von Produkten mit einem Topskive eingesetzt. Das Aggregat kann in allen Richtungen präzise eingestellt werden, um es optimal für die Bearbeitung des jeweiligen Materials einzustellen.

Aggregat Typ C

  • Zum Schleifen und Aufrauen mittels Schleifband parallel zur Verbindungsstelle. Das Aggregat Typ C ist von oben arbeitend. Das Aggregat kann in allen Richtungen präzise eingestellt werden, um es optimal für die Bearbeitung des jeweiligen Materials einzustellen.

Aggregat Typ P/PU

  • Zum Zuspitzen oder Aufrauen mittels Schleifband, Drahtbürste oder anderen Tools.
    Die Aggregate arbeiten von oben (Typ P) oder von unten (Typ PU), wobei diese normalerweise bei der letzten Bearbeitung vor dem Beleimen der Bandenden eingesetzt werden. Das Aggregat arbeitet im Winkel zur Verbindungsstelle. Dieser sollte dem Bandverbindungswinkel entsprechen und kann eingestellt werden. Das Aggregat kann in allen Richtungen präzise eingestellt werden, um es optimal für die Bearbeitung des jeweiligen Materials einzustellen.

Allgemeine Informationen

  • Alle Aggregate können einfach in der Höhe, Neigung nach vorn und Neigung zur Seite sowie im Winkel verstellt werden.
  • Bei grösseren Maschinen oder Doppellappenbearbeitungsmaschinen werden oft mehrere Aggregate des gleichen Typs eingesetzt. Dies ermöglicht unter Umständen eine Bearbeitung beider Lappenenden im selben Arbeitsgang oder ein schnelles Umrichten bei Änderung der Verbindungsart.
  • Durch Vorschieben respektive Zurückschieben der Aggregate können diese sehr einfach in den Arbeitsprozess integriert werden. So ist ein sehr rationelles Arbeiten möglich. Bei mehreren gleichen Aggregaten können diese beispielsweise für immer wiederkehrende Anwendungen eingestellt bleiben und müssen nicht ständig neu eingestellt werden. Dies ist auch ein Vorteil, wenn Überlapp- und Folienverbindungen mit der gleichen Maschine hergestellt werden.

Aggregat Typ G/GU

  • Dieses Klebstoffaggregat arbeitet mit angetriebenen Leimauftragsrollen und Stützrollen, welche beide gehärtet sind. Das Klebstoffaggregat vom Typ G arbeitet von oben und der Typ GU ist von unten arbeitend. Die zu reinigenden Teile sind leicht zu entnehmen. Das Aggregat arbeitet mit zwei Geschwindigkeiten. Sowohl die Breite als auch die Klebstoffauftragsmenge ist einstellbar.

Aggregat Typ LS/LSU

  • Leimsprühkopf, welcher diverse Einstellungen wie Sprühbild, Neigungen, Abstände und Klebstoffmenge erlaubt. Der Leimsprühkopf vom Typ LS arbeitet von oben und der Typ LSU ist von unten arbeitend. Der Klebstoff wird in einem Drucktank gehalten und die mögliche Verarbeitungszeit wird dadurch erheblich gesteigert.
    Durch das innovative, sich langsam mitdrehende Abdeckband wird ein absolut präziser Klebstofffilm aufgetragen.
  • Der Reinigungsprozess ist bei einem Leimsprühkopf wesentlich einfacher und effizienter als beim herkömmlichen Rollentyp-Aggregat.

Allgemeine Informationen

  • Durch Vorschieben respektive Zurückschieben der Aggregate können diese sehr einfach in den Arbeitsprozess integriert werden. So ist ein sehr rationelles Arbeiten mögliche.

Trockenstrecke Typ T/TU

  • Zur Trocknung der beleimten Bandenden
    (Typ T von oben arbeitend, Typ TU von unten arbeitend).
  • Die Intensität der Trockenstrecken kann durch einen Leistungsregler eingestellt werden.
  • Die Trockenstrecken sind notwendig, um ein effektives Arbeiten mit dem Folienanleger Typ FAS zu gewährleisten.
  • Bei Überlappverbindungen wird der Fügeprozess beschleunigt, da der Klebstoff auf den Lappenenden bereits angetrocknet ist.

Folienanleger Typ FAS

  • Kontinuierlich arbeitender Folienanleger für das automatische Anbringen von Folien auf Verbindungsstellen bei der Herstellung von endlosen Schmalbändern und Breitbändern.
  • Dank des Folienanlegers Typ FAS wird die Folie automatisch beleimt, angetrocknet, auf dem Lappenende aufgetragen und kann mit einem kantenbündigen Schnitt abgeschlossen werden. Die Länge der aufzutragenden Folie ist frei einstellbar. Es können Folien bis 25 mm verarbeitet werden.
  • Bei der Verarbeitung von langen Bändern wird nur auf jedem zweiten Lappenende eine Folie aufgetragen.
  • Bei grösseren Maschinen oder Doppellappenbearbeitungsmaschinen werden oft mehrere Aggregate des gleichen Typs eingesetzt. Dies ermöglicht es beispielsweise, beide Lappenenden in einem Arbeitsgang zu bearbeiten.
  • Durch Vorschieben respektive Zurückschieben der Aggregate können diese sehr einfach in den Arbeitsprozess integriert werden. So ist ein sehr rationelles Arbeiten möglich.
  • Bei mehreren gleichen Aggregaten können diese beispielsweise für immer wiederkehrende Anwendungen eingestellt bleiben und müssen nicht ständig neu eingestellt werden. Dies ist auch ein Vorteil, wenn Überlappverbindungen und Folienverbindungen mit der gleichen Maschine hergestellt werden.
  • Aggregat Typ D
    Von oben gegen eine Hartmetallplatte arbeitend, inklusive Diamanttopfscheibe.
  • Aggregat Typ C
    Von oben gegen eine Hartmetallplatte arbeitend, mit Schleifband parallel arbeitend.
  • Aggregat Typ P
    Von oben gegen eine Hartmetallplatte arbeitend, mit Schleifband parallel arbeitend.
  • Zusatz zu Aggregat Typ P für Wechselteile,
    um das Aggregat optional mit einer Drahtbürste oder anderen Tools arbeiten zu lassen.

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